Andachten

Kurz innehalten. Sich für einen Moment besinnen, woher wir eigentlich kommen, was wichtig ist im Leben. Dabei helfen uns kurze Andachten. Die Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises Rotenburg verfassen jede Woche zwei Zeitungsandachten für die Rotenburger Rundschau und die Rotenburger Kreiszeitung. Wir veröffentlichen sie hier und schaffen damit ein Archiv, auf das Sie zurückgreifen können, wann immer Sie möchten. Denn: Ihre Zeitung werfen Sie irgendwann in den Papierkorb. Die Andachten behalten jedoch ihre Gültigkeit jenseits der Tagesaktualität.

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Datum
Titel
Name
So. 10.01.16
Wochenspruch Sonntag, 10.01.2016 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 10.01.2016 bis Samstag, 16.01.2016

Die der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Römer 8, 14)

Feiertag
1. Sonntag nach Epiphanias

Erklärung
Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft.

Thema
Die Taufe Jesu

Luthers Wochensprüche
In diesen zwei Stücken besteht das ganze christliche Leben: Glaube an Gott und hilf deinem Nächsten!

Römer 12, 1-3(4-8)
1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern dass er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat.
4 Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, 5 so sind wir viele ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied, 6 und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß. 7 Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er. 8 Ist jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er's gern.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Fr. 01.01.16
Gott spricht: Ich will euch trösten, wie…
Monatsspruch
Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.Jes 66,13 

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So. 03.01.16
Wochenspruch Sonntag, 03.01.2016 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 03.01.2016 bis Samstag, 09.01.2016

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Johannes 1, 14)

Feiertag
2. Sonntag nach dem Christfest

Erklärung
Der 2. Sonntag nach dem Christfest geht mit seinem Evangelium weit in die Jugend Jesu hinein: der 12-jährige Jesus im Tempel erschreckt nicht nur seine Eltern, sondern ruft auch Bewunderung unter den Gelehrten des Volkes Israel hervor. Die übrigen Perikopen sprechen von dem Wunder der Offenbarung Jesu als des Sohnes Gottes.

Thema
Der Gottessohn

Luthers Wochensprüche
 Einen traurigen, verzagten Menschen fröhlich zu machen, ist mehr, als ein Königreich zu erobern.

1. Johannes 5, 11-13
11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. 12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.
13 Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Mo. 09.11.15
Eine Gabe ist eine Aufgabe
Dr. Matthias Wilke
Eine Gabe ist eine Aufgabe

„Brot!“ Schlicht und einfach. Manchmal braucht eine Wahrheit nur ein Wort. „Brot!“ Mit diesem Wort ist ein berühmtes Bild der Künstlerin Käthe Kollwitz überschrieben.

Wenn ich mir das Bild in Erinnerung rufe, spüre ich wieder das Mitgefühl für die Kinder, die am Rockzipfel der Mutter hängen, weil sie es vor Hunger nicht mehr aushalten können. „Wann gibt es was zu essen?“ Oder vielleicht – was noch schwerer zu ertragen wäre: „Warum gibst du uns nichts zu essen?“ Die Mutter, die auf dem Bild gezeichnet ist, kann ihren eigenen Kindern nicht in die Augen sehen. Sie verbirgt ihr Gesicht. Es muss schrecklich sein für eine Mutter, ihre Kinder leiden zu sehen und nichts dagegen tun zu können. Hunger tut weh. Auch der Seele. Käthe Kollwitz fertigte die Lithographie „Brot!“ im Jahre 1924 an und legt ihr klares Engagement für Menschen in Not hinein.

 

„Gabe ist eine Aufgabe“. Dieses Lebensmotto verdankt die Künstlerin ihrem Großvater Julius Rupp. Sie hat ihr Wirken diesem Leitsatz folgend Menschen gewidmet, die Unterstützung brauchen. Sie erarbeitete Bilder zu Hunger, Verzweiflung und Arbeitslosigkeit, sie zeigte in ihren Bildern Witwen, schuf Bilder vom Elend und vom Sterben der Kinder. Allesamt Bilder, die zum Frieden mahnen. „Gabe ist eine Aufgabe“. Was sie kann, setzt sie ein für andere. Die Bilder von Käthe Kollwitz öffnen Augen und werben für die Solidarität mit den Schwachen.

 

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. (Micha 6,8) Eine Gabe ist eine Aufgabe. Das bleibt auch heute wichtig.

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Dr. Matthias Wilke

Arbeitsbereiche im Kirchenkreis: 
Superintendentur
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stellv. Superintendent
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So. 19.07.15
Wochenspruch Sonntag, 19.07.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 19.07.2015 bis Samstag, 25.07.2015

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. (Epheser 2, 19) 

Feiertag
7. Sonntag nach Trinitatis

Erklärung

Thema
Am Tisch des Herrn

Luthers Wochensprüche

Auf böse und traurige Gedanken gehören ein gutes und fröhliches Lied und ein freundliches Gespräch. 

Johannes 6,1-15

1 Danach fuhr Jesus weg über das Galiläische Meer, das auch See von Tiberias heißt. 2 Und es zog ihm viel Volk nach, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. 3 Jesus aber ging auf einen Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern. 4 Es war aber kurz vor dem Passa, dem Fest der Juden. 5 Da hob Jesus seine Augen auf und sieht, dass viel Volk zu ihm kommt, und spricht zu Philippus: Wo kaufen wir Brot, damit diese zu essen haben? 6 Das sagte er aber, um ihn zu prüfen; denn er wusste wohl, was er tun wollte. 7 Philippus antwortete ihm: Für zweihundert Silbergroschen Brot ist nicht genug für sie, dass jeder ein wenig bekomme. 8 Spricht zu ihm einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus: 9 Es ist ein Kind hier, das hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; aber was ist das für so viele? 10 Jesus aber sprach: Lasst die Leute sich lagern. Es war aber viel Gras an dem Ort. Da lagerten sich etwa fünftausend Männer. 11 Jesus aber nahm die Brote, dankte und gab sie denen, die sich gelagert hatten; desgleichen auch von den Fischen, soviel sie wollten. 12 Als sie aber satt waren, sprach er zu seinen Jüngern: Sammelt die übrigen Brocken, damit nichts umkommt. 13 Da sammelten sie und füllten von den fünf Gerstenbroten zwölf Körbe mit Brocken, die denen übrig blieben, die gespeist worden waren. 14 Als nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll. 15 Als Jesus nun merkte, dass sie kommen würden und ihn ergreifen, um ihn zum König zu machen, entwich er wieder auf den Berg, er selbst allein.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Mi. 27.05.15
Augen offenhalten
Sabine Gerken
Augen offenhalten

Nun ist das Jahr 2015 schon wieder halb vorbei. Rast die Zeit eigentlich wirklich immer mehr, je älter man wird?! Wie lang war doch als Kind die Zeit von Weihnachten bis Weihnachten! Ich dachte, so ein Halbjahr ist eine gute Gelegenheit, einmal Bilanz zu ziehen und zu sehen, was aus den guten Vorsätzen vom Jahresanfang geworden ist. Ich nehme mir nämlich tatsächlich immer etwas vor und habe schon sehr verrückte Erfüllungen meiner Vorsätze erlebt!
Ich schaue also nochmal in mein Tagebuch und entdecke neben den üblichen Dingen wie „mehr bewegen“ und „mehr Nachrichten verfolgen“ den Vorsatz: „Augen
aufhalten für das, was Gott tut!“ Ja, das will ich - entdecken, wie Gott in meinem Leben und im Leben anderer wirkt und spricht, wie er sich finden lässt im Alltag und im Besonderen.
Mir fällt das wunderschöne Sommerlied von Paul Gerhardt ein: „Geh aus, mein Herz und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben…“
Da hat also auch jemand den Wunsch, Gottes gutes Wirken zu entdecken. Er fordert sein Herz auf, zu sehen und zu loben. Und Paul Gerhardt findet in den 15 Strophen dieses Liedes (im Gesangbuch unter der Nummer 503 zu finden) viele Gründe, Gott zu loben: die blühenden Gärten, die Bäume, die Vögel, Bäche und Bienen, das wachsende Getreide.
Dabei hätte er nun wirklich viele Gründe gehabt, zu schweigen oder gar an Gott zu verzweifeln: Seine Eltern verlor er schon als Kind, er erlebte das Elend des dreißigjährigen Krieges, seine Frau und vier seiner fünf Kinder verstarben sehr früh, als Pastor erlebte er viele Widerstände und schwierige Zeiten. Und doch besingt Paul Gerhardt in vielen seiner Lieder ein fast kindliches Vertrauen in den guten und barmherzigen Gott, der uns viele Gründe gibt, ihn zu loben.
Also werde wohl auch ich viele Spuren Gottes in der „lieben Sommerzeit“ und in meinem Leben finden – wollen Sie mit mir zusammen die Augen offenhalten?

Offene Augen wünscht sich und Ihnen
Sabine Gerken,
Diakonin in Scheeßel und Lauenbrück

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Sabine Gerken

Arbeitsbereich in der Kirchengemeinde: 
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Sabine
Gerken
Diakonin
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So. 26.04.15
Wochenspruch Sonntag, 26.04.2015 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 26.04.2015 bis Samstag, 02.05.2015

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2. Korinther 5, 17) 

Feiertag
Jubilate (3. Sonntag nach Ostern)

 

Erklärung

Rund um die Welt, in allen Nationen und Völkern gibt es Grund zu jubeln. So jedenfalls beginnt der Dichter des Psalm 66 sein Lied. Mit diesem 3. Sonntag nach Ostern „Jubilate“ beginnt eine Reihe von Sonntagen, die mit ihren aus Psalmanfängen übernommenen Namen zum Tun aufrufen.
Mit dem Jubeln wird begonnen. Freude kann laut werden, Sprache und Töne finden, zu hören sein. Wie der Psalm sagt: rund um die Erde.
Gründe zum Jubeln werden in den gottesdienstlichen Texten einige genannt: Es beginnt mit der Freude über Gott, den Schöpfer. Die enge Verbindung mit Christus wird betont: Er der Weinstock, wir die Reben. Schließlich: Nach Ostern haben wir eine Perspektive. Die Grenzen der Welt, des Irdischen sind überwunden. Wir haben jeden Tag die Gelegenheit neu anzufangen, zuversichtlich, dass wir Ungeahntes für uns entdecken.

 

Thema
Die neue Schöpfung

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 01.03.15
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?…
Monatsspruch
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Röm 8,31

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Röm 8,31

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Sa. 28.02.15
Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es…
Monatsspruch
Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt. Röm 1,16

Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes,
die jeden rettet, der glaubt.
Röm 1,16

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Mo. 05.01.15
Gute Vorsätze
Gute Vorsätze

Haben Sie um die Jahreswende herum auch gute Vorsätze gefasst? Diese Tage bringen es ja oft mit sich, dass man zurück schaut und Bilanz zieht. So kann man sich über Gelungenes im vergangenen Jahr freuen und auch über Entwicklungen nachdenken, die vielleicht anders verlaufen sind, als man es sich gewünscht hat. Da kommt in 365 Tagen doch so einiges zusammen.

Mancher Rückblick lädt auch dazu ein, sich ganz konkrete Veränderungen vorzunehmen. Viele Menschen fassen dann bestimmte Vorsätze. Im neuen Jahr werde ich dies oder das nicht mehr tun bzw. dies oder das besonders schwungvoll in Angriff nehmen… Doch das kennen vermutlich viele von Ihnen auch aus eigener Erfahrung: Mit den guten Vorsätzen ist das nicht so einfach. Sie sind irgendwie nicht sehr beständig und lösen sich oft ziemlich schnell auf.

 

Zur Jahreswende bekam ich von einer Freundin Post mit einem Gedicht, das zu diesem Thema passt:

 

Flügel möchte ich besitzen,

bis zum blauen Himmel dringen,

wo die schönen Sterne blitzen –

schöner Engel, schenk mir Schwingen.

Als der Engel mich vernommen,

griff er in die Silbertruhe –

und was habe ich bekommen?

Gute, feste Wanderschuhe! (Hedwig Diestel)

 

Bei der Umsetzung guter Vorsätze hätten wir gerne manchmal engelhafte Kräfte, damit wir Mühsames und Anstrengendes sozusagen überfliegen können. Dabei sind bei den alltäglichen Aufgaben feste Wanderschuhe oft sehr nützlich.

 

Ich wünsche uns allen, dass wir uns mit stabilem Schuhwerk auf den Weg in das neue Jahr machen, verwurzelt und geerdet das anpacken, was getan werden muss – und dabei beflügelt und gestärkt sind von Gottes Nähe.

Mo. 01.12.14
Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und…
Monatsspruch
Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien. Jes 35,1
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So. 19.10.14
Wochenspruch Sonntag, 19.10.2014 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 19.10.2014 bis Samstag, 25.10.2014

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. (1. Johannes 4, 21) 

 

Erklärung

Der 18. Sonntag nach Trinitatis ist bestimmt vom Evangelium über das „höchste Gebot“, das sowohl von der Gottesliebe als auch der Nächstenliebe redet. Dies gibt Gelegenheit, über das Verhältnis der Christen zum jüdischen Volk nachzudenken, denn dieses höchste Gebot stammt in seiner zweifachen Ausrichtung vollständig aus der jüdischen Tradition. Allerdings haben die anderen Texte nicht immer das „höchste Gebot“ im Sinn, sondern reden auch von der Nachfolge im Allgemeinen.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 21.09.14
Wochenspruch Sonntag, 21.09.2014 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 21.09.2014 bis Samstag, 27.09.2014

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat. (Psalm 103, 2) 

 

Erklärung

Danken ist das Stichwort für den 14. Sonntag nach Trinitatis. Ein Flüchtiger errichtet eine Gedenkstätte, weil Gott ihm Nähe und Schutz versprochen hat, so die Lesung aus der hebräischen Bibel. Einer von zehn Männern kehrt um und dankt Jesus für seine Heilung, erzählt das Evangelium. Und als Grundlage für die Predigt dient ein Abschnitt aus den Briefen des Apostels Paulus, der für das Engagement der kleinen Gemeinde von Thessaloniki dankt.

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 20.07.14
Wochenspruch Sonntag, 20.07.2014 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 20.07.2014 bis Samstag, 26.07.2014

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. (Epheser 2, 8) 

 

Erklärung

Aufbrechen und aufmerksam mitgehen mit Gott und mit Jesus, so könnte man Nachfolge kurz beschreiben. Aufmerken auf das, was Gott und Jesus wichtig ist, und ebenso aufmerksam auf die die Menschen, die begegnen. Und natürlich einen ersten Schritt wagen.
Der 5. Sonntag nach Trinitatis hat die Nachfolge zum Thema. Die biblischen Texte erzählen Geschichten von Abraham, der aufbrechen soll, und von den Menschen, die Jesus zum Aufbruch mit ihm ermuntert.

KONTAKT

Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 04.05.14
Wochenspruch, Sonntag, 04.05.2014 bis…
Wochenspruch
Wochenspruch, Sonntag, 04.05.2014 bis Samstag, 10.05.2014

Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. (Johannes 10, 11a. 27-28a)
 

Erklärung

Gott ist der gute Hirte, der es an nichts fehlen lässt: Der Psalm vom Hirten ist vielen noch bekannt. Der Sonntag Miserikordias Domini handelt von der „Güte des Herrn“ und benutzt dazu das Bild des Hirten, ein Bild, das sich als roter Faden zwischen den biblischen Buchdeckeln zieht: Die Sorge um Wohlergehen und Recht für jeden Menschen. Aufgrund von Gottes Güte und Sorge jedenfalls müsste niemand Mangel haben und niemand bedroht sein.
Die Texte dieses Sonntags stellen darüber hinaus auch die Frage: Wer ist ein guter Hirte? Jesus nennt sich als Beispiel (Johannesevangelium 10). Doch wer folgt diesem Beispiel, wer sonst noch weidet wen, wie es recht ist? Wer lässt wen wie an der Güte des Herrn teilhaben? Fragen nicht nur an die Amtsträger, die Hirten genannt werden. Fragen an diejenigen, die Verantwortung tragen, die leitende Positionen innehaben, Fragen aber auch an jeden einzelnen im Volke Gottes.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Fr. 25.04.14
Wochenspruch Sonntag, 27.04.2014 bis Samstag…
Wochenspruch
Wochenspruch Sonntag, 27.04.2014 bis Samstag, 03.05.2014

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. (1. Petrus 1, 3) 

 

Erklärung

Wie neugeboren – Worte, die verbildlichen: Ich habe neue Kraft geschöpft. Jetzt kann ich wieder loslegen.
Neu geboren, so kennzeichnet das Neue Testament einen getauften Menschen. Der Sonntag nach Ostern knüpft an das Ostergeschehen an, indem er das Ereignis der Taufe aufnimmt: Wie Jesus am Ostermorgen wiedergeboren wurde, so wird ein Mensch in der Taufe neu geboren. Ursprünglich legten die an Ostern Getauften auch an diesem Sonntag erst ihre Taufkleider ab. Daher die ursprüngliche und in der katholischen Kirche noch gebräuchliche Bezeichnung „Weißer Sonntag“.
Der in der evangelischen Kirche benutzte Name des Sonntags „Quasimodogeniti“ nimmt das Bild der Neugeburt auf: „wie die neugeborenen Kinder“. Das Zitat aus dem 1. Petrusbrief vergleicht das Verlangen von Säuglingen mit dem Begehren eines getauften Menschen nach Gottes Wort. Die Lesungen des Sonntags sprechen von der neuen Lebenskraft, der Lebendigkeit, die der Glaube geben kann.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Mo. 03.03.14
Eine Bereicherung
De van Nguyen
Eine Bereicherung

„Warum sind bei euch in Deutschland die Behinderten eigentlich immer auf einen Haufen untergebracht?“ Mein Schwager Sergio aus Frankreich hat mich zum ersten Mal in Rotenburg besucht und wir hatten einen Spaziergang durch die Werke gemacht. Die üblichen Verdächtigen sind uns dabei entgegengekommen. All die Menschen aus den Werken, denen ich tagtäglich auf der Straße begegne. Sergios Mutter ist mit ihren Eltern in den 1940er Jahren vor den Nazis nach Frankreich geflohen und eine Spur Misstrauen gegenüber Deutschland hat sich in der Familie gehalten. Ich konnte ihm auf seine Frage nicht antworten. Mir ist das immer recht selbstverständlich vorgekommen.

Im Zuge der Inklusion sollen nun nach und nach Wohngruppen aus den Werken in die umliegenden Orte umziehen. Ich weiß zu wenig von den Überlegungen, die zu dieser Entscheidung geführt haben. Aber aus ganz egoistischen Gründen finde ich das schade. Ich fühle mich wohl am Rande der Werke zu wohnen. Maria mit ihrer Gitarre, Florian mit seinen Sorgen, Christian mit seiner etwas vorlauten Art und all die anderen, die nett grüßen und immer bereit für einen Schnack sind – es mag gute Gründe für eine Dezentralisierung geben, aber das, was mein Schwager kritisch beäugt hat, macht für mich ein großes Stück Lebensqualität in dieser Stadt aus. Es ist hier ein Stück entspannter als anderswo und ich bin mir sicher, das verdankt Rotenburg auch den Werken und ihren Bewohnern.

Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohlgeht, so geht's auch euch wohl. Diesen Rat gibt der Prophet Jeremia. Ich muss da gar nicht lange suchen, sondern nur aus dem Fenster schauen oder die Lindenstraße entlanggehen.

Liebe Maria, lieber Florian, lieber Christian und wie ihr alle heißt: vielen Dank, dass ihr mein Leben bereichert.

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De van Nguyen

De
van Nguyen
Pastor i. R.
27356
Rotenburg (Wümme)
Tel.: 
(04261) 5560
Mo. 18.11.13
Menschenskind!
Werner Hagedorn
Menschenskind!

Kennen Sie den Ausdruck „Tag des Menschenkinds“? Nicht? Fangen wir mit Tagen an, die uns wohl nicht alle geläufig sind, deren Anliegen uns aber sofort einleuchtet. Ich meine die Gedenk- und Aktionstage, an denen weltweit auf Themen hingewiesen wird, die für unser Zusammenleben und Überleben wichtig sind. Allein in der zweiten Novemberhälfte finden wir den „Tag für Toleranz“ (16. November), den „Internationalen Männertag“ (19.), den „Tag der Rechte des Kindes“ (20.), den „Tag gegen Gewalt an Frauen“ (25.), den „Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ (29.).

Niederschmetternd der Einwand: Das kann ich ja alles zur Kenntnis nehmen; aber ich kann nichts tun, um Toleranz in verbohrte Köpfe zu trichtern, um Männern weltweit ihr Gewaltgebaren abzugewöhnen, um das Rekrutieren von Kindersoldaten zu verhindern, um Frauen vor Übergriffen und Bevormundung zu schützen, um die Rechte des palästinensischen Volkes durchzusetzen! Der Einwand übersieht, wie sehr es auf unsere innere Einstellung ankommt. An ihr haben wir zu arbeiten. Dazu müssen wir uns Informationen und Maßstäbe für unser Urteil aneignen. Nach außen wirksam werden wir schon dadurch, wie wir mit anderen sprechen. „Die Schläge haben uns ja nicht geschadet“ - diese Behauptung zu hinterfragen wäre ein Beitrag zum Tag der Rechte des Kindes. Was wir denken, ist weder unwichtig noch unwirksam. „Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt.“ Millionen DDR-Bürgerinnen und -Bürger sehnten sich nach Freiheit, hegten diesen Gedanken, zweifelten ob sie je etwas bewirken könnten, übten lauten und leisen Widerstand solange, bis am 9. November 1989 die Mauer fiel. Da hatten sich die Verhältnisse im ganzen Land in einem einzigen Augenblick total verändert.

Die Gedenk- und Aktionstage weisen uns auf Verhältnisse hin, die des Menschen unwürdig sind. „Menschenskind!“ sagen wir zu jemandem, der sich gefälligst auf das besinnen soll, was seinem wahren Interesse entspricht. Tag des Menschenkinds: der Mensch unterlässt den Krieg, Männer achten die Würde der Frau, Eltern ist es undenkbar, ihr Kind zu schlagen. Jesus nannte sich „Menschensohn“. Er sagte, „sein Tag“ würde plötzlich kommen und die Verhältnisse auf der Erde in einem Augenblick total verändern. Dazu aber braucht es die Veränderung in den Gedanken und den Einstellungen Vieler.

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Werner Hagedorn

Werner
Hagedorn
Pastor i.R.
27356
Rotenburg
Fr. 18.01.13
Andach von Karin Ladwig, Prädikantin im…
Karin Ladwig
Andach von Karin Ladwig, Prädikantin im Kirchenkreis

Ein Glück: freie Wahl

"Es ist ein Glück wählen zu dürfen. Das ist der Besitz: eine Stimme. sie fällt ins Gewicht und beweist, dass ich lebe." Dieses Zitat von Günter Grass kam mir in den Sinn, bei einer Diskussion mit Freunden über die Landtagswahl in Niedersachsen. Es war das Wort "dürfen", was mich sofort angesprochen hat. Es schließt das Wort "müssen" aus, den Zwang. Es ist eine freiwillige Wahl. Doch die Möglichkeit, eine Stimme zu haben, die zählt, die Gewicht hat, verschafft das Gefühl wirksam zu sein. Vielleicht ist es das, was Grass meint, wenn er von einem Lebensbeweis spricht. Ganz wörtlich genommen erscheint mir der Schlusssatz des Zitates überzogen. Es gibt sicher noch andere bedeutsame Beweise, "dass ich lebe". Doch mit meiner lebendigen Stimme teilzunehmen an einer freien Wahl kann das Gefühl der Zugehörigkeit zu einem demokratischen Staat bestärken. Es bedeutet auch, mit seiner Stimme einzutreten für die christlichen Werte, die unmittelbar verbunden sind mit den freiheitlichen demokratischen Grundsätzen, die im Grundgesetzt verankert sind. Wählen heißt, politisch handeln, Anteil nehmen an der Verantwortung für das Leben in der Gemeinschaft. Für Hannah Arendt, jüdische deutsch-amerikanische Philosophin und politische Theoretikerin war Politik angewandte Nächstenliebe, Liebe zur Welt. Das ist eine wunderbare Utopie. Die eigene lebendige Stimme dafür abzugeben, dass wir uns dieser Utopie annähern erscheint mir absolut lohnenswert. Und: Gott sei Dank, wir haben die freie Wahl.

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Karin Ladwig

Arbeitsbereiche im Kirchenkreis: 
Lektor/-innen und Prädikant/-innen
Karin
Ladwig
Prädikantin im Kirchenkreis
Dresdener Straße 20A
27356
Rotenburg
Tel.: 
04261/5504

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